Mobile

Mobile Dampfmaschinen sogenannte Lokomobile und Dampftraktoren, wurden in Europa nahezu ausschließlich im Transportgewerbe bzw. zu Antriebszwecken über die Riemenscheibe eingesetzt. Der Einsatz von Dampftraktoren in der Landwirtschaft zum direkten Zug des Pfluges oder anderer Ackergeräte war aufgrund der Beschaffenheit der zumeist tiefgründigen europäischen Böden nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, der Einsatz eines Dampfpfluges sah in Europa daher meist so aus, dass der Pflug von zwei am Feldrand stehenden Dampftraktoren an einem Seil hin- und hergezogen wurde. Auf den wesentlich tragfähigeren Prärieböden Amerikas waren Dampftraktoren jedoch häufiger als Zugmaschinen im Einsatz. Der Betrieb gestaltete sich jedoch aufwendig und umständlich, große Mengen Kohle und Wasser mussten beigeschafft werden.

Stationäre

In der Vergangenheit wurden stationäre Dampfmaschinen hauptsächlich im Fabrikbetrieb eingesetzt. Stationäre Modelldampfmaschinen zB von Wilesco, sind meistens auf einer Grundplatte montiert. Im Dampfkessel wird Wasser durch Feuer od. elektrisch zum Kochen gebracht, wodurch Dampf entsteht, welcher durch Expansion Druck erzeugt. Durch die Leitungsrohre wird der Dampfdruck zur eigentlichen Maschine, der konstruktiven Einheit von Zylinder, Kolben, Pleuel und Schwungrad geleitet. Das Aggregat arbeitet bei einfacheren Ausführungen oszillierend, aufwendigere Modelle laufen mit einer vorbildgerechteren Schiebersteuerung.

Damit der Schornstein des Kesselhauses richtig raucht, kann der Abdampf hierfür umgeleitet werden.

Tel.: +41 31 849 28 38 
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